12. Starkbierfest ein voller Erfolg!

Zum zwölften Mal hatten die „Freien Wähler“ am Samstag, 14.3. ins Gasthaus „Hauptmann“ zum Starkbierfest eingeladen und das Nebenzimmer war bis auf den letzten Platz besetzt. FWG-Vorsitzender Friedrich Janner bezeichnete das Jahr nach der Wahl als „Saure Gurkenzeit“ weil nicht viel passiert ist. „Der Wähler hat seine Stimmen verteilt und seine Günstlinge belohnt und jene die in Ungnade fielen bestraft. „Und doch ist was passiert, man muss nur genau hinschauen – was wir auch gemacht haben“ versprach er. Er wollte Bruder Klaus dem Fastenprediger nicht vorgreifen. In der Fastenpredigt kommen Personen im Manteler Vereinsleben vor und auch vor den eigenen Leuten der FWG wurde nicht halt gemacht. Alle nahmen es mit viel Humor. Mit Spannung und mit vielen Lachern an den richtigen Stellen hörten dann die Zuschauer die gut einstündige Rede von Pater Klaus, der schon zum siebten Mal in Mantel als Redner 12. Starkbierfest der Freien Wähler ein Erfolg! zu Gast war. „Ob zu zweit oder alleine, alles macht sich auf die Beine, um in Mantels größte Sauna zu rennen, so könnt`man dem Hauptmann sein Wirtshaus auch nennen“. „Die Mantler Prominenz ist wirklich gut vertreten, von dene kenn ich wirklich an jeden“, bestätigte der Pater. Horst Seehofer hätte nach Mantel kommen sollen um dem Bevölkerungsschwund abzuhelfen. Das sollte nun der Bürgermeister zur „Chefsache“ erklären. „Es wär schön, könnten wir bald einen kleinen süßen, Ötzi II in Mantel begrüßen“. „Oder eine kleine schnuckelige Biene, die nennen wir halt dann „Ötzine“. Die Bundeswehr kam zur Sprache: „Unserm Haubitzenröschen von der Leyen ist`s bei dem Zustand fast zum Speien. Dabei wäre sie mit ihrem maroden Gefährt bei uns in Mantel gar nicht verkehrt. In Mantel da gibt es einen Verein, dem fiele sicher eine Lösung ein. Des san schließlich ausg`fuchsteHnd, auch wenn der Name lautet „Altes Glump“. Das bestätigen dann einige Mitglieder des Zapfwellenstammtisches „Alt`sGlump“ als Gäste auch lautstark. Der Ausfall der Pumpen bei der Bahnunterführung in Weiherhammer wurde so bewertet: „Das Ganze hatte auch einen positiven Effekt, so brachten die Weiherhammerer ein neues Freibad zuweg. Natürlich durfte der Rathausbau der Nachbargemeinde nicht fehlen: „Ein neues Rathaus, schick und gar niatteier, steht jetzt drunt am Beckenweier. Es hat zwar zwei Millionen mehr als geplant gekost, owa Hauptsach is doch das es niat rost“. Dann ging es in Mantel weiter. Für Lacher sorgte auch die „Verunreinigung“ eines Badezubers beim Mittelalterlichen Markt. „Der Zuber wird aus dem Betrieb genommen, denn es ist Sch…….drin rumgeschwommen. Das Schloss Steinfels kam wie fast jedes Jahr in der Nockerbergrede vor. „Ein Maschendrahtzaun sorgt dafür nun ungeniert, dass sich niemand mehr auf das Gelände verirrt. Was weiter passiert steht in den Sternen, denn der Schlossherr tut sich immer gleich wieder entfernen. Für die Renovierung hat er wohl kein Geld, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der Bau dann ganz zusammenfällt“. Mit Humor nahmen es auch die FWG-Leute Hans Reil und Herbert Steiner, die vom Pater nicht verschont wurden. Hans Reil bekam für seine Mitarbeit beim Basar ein Paar Arbeitshandschuhe geschenkt und Herbert Steiner für die Pflege des VfB-Fußballplatzes eine Gartenhacke und wegen eines „Getränkeunfalles“ noch einen Schutzhelm mit Visier. Die Manteler Sozialdemokraten bekamen ihr Fett weg: „Bei der SPD tut niemand fliehn, es tut sie in die Ferne ziehn, sie treten nun in dem Verlauf, eher als Reisegruppe auf“. Natürlich kamen auch die „Schwarzen“ dran. „Man tut beim christsozialen Haufen, nach einflussreichen Posten raufen, weil so habe ich das Gefühl, so mancher gerne mitmischen will“. Es kommt auch vor dass Kommunalpolitiker positiv erwähnt werden, so im Falle von zweiter Bürgermeisterin Rita Steiner. „Menschlich ist sie eine gute Haut, politisch von allen am wenigsten versaut, hat sie das wir von allen vermissen, nämlich so etwas wie ein Gewissen“. Bei der immer noch nicht realisierten Fahrbahnquerung auf dem Marktplatz musste Bürgermeister Oetzinger wieder herhalten. „Dabei wäre es ziemlich leicht, dass man Beschlossenes erreicht. Jeden der da rüber will, muss der Rathauschef mit viel Gefühl und in menschlich angemessener Lagen, über die Straßen drübertragen“. Als Unterlage für denNaabecker Doppelbock servierte Wirtin Helene Janner deftige Brotzeiten und für Stimmungsmusik sorgten Thomas Fritsch und Kollege Sandro Meier.

Bericht: Eva Seifried

Bericht Eva Seifried