Freie Wähler Mantel wollen mindestens drei Sitze

Friedrich Janner, Vorsitzender der Freien Wähler in Mantel, macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Bei der Vorstellung des Wahlprogramms für Mantel übt er Kritik an der CSU.

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Anbei der Original Bericht von Jürgen Masching ohne Interprätation der Zeitung ;-)

Freie Wähler Mantel – Auftaktversammlung – Kandidatenvorstellung

Freie Wähler Mantel wollen mindestens drei Sitze

Friedrich Janner, Vorsitzender der Freien Wähler in Mantel, macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Bei der Vorstellung des Wahlprogramms für Mantel übt er Kritik an der CSU.

Im Gasthaus Hauptmann fanden sich viele Mitglieder und auch die Kandidaten für den Marktgemeinderat ein. Gekommen war zudem Landratskandidat Tobias Groß, der die Freien Wähler in Mantel unterstützt.

Vorsitzender Friedrich Janner begann die Versammlung mit ein paar Worten zu den Kandidaten. „Wir haben schon sehr früh mit der Kandidatenwerbung angefangen. Denn wer früher anfängt, hat länger Zeit“. Zudem ist der Vorsitzende sehr stolz auf seine Liste. „Wir sind auch auf parteilose Kandidaten angewiesen“. Tatsächlich sind auf der Liste neun parteilose Kandidaten, die sich zur Wahl stellen. „Wir haben unsere Liste voll und nicht wie Andere“, so Janner. Er fügte aber auch hinzu, dass es bei der diesjährigen Wahl sehr schwer werde, da es nun vier Parteien gebe. „Die AfD hat aber in Mantel noch keine Großtaten vollbracht. Und wir werden mit unserer Liste versuchen, es der AfD so schwer wie möglich zu machen“.

Danach wurden die einzelnen Kandidaten vorgestellt, darunter acht Frauen. Es ist von jungen, aufstrebenden Kandidaten bis hin zu erfahrenen „Hasen“ alles vertreten. Auch 75 Prozent der Landwirte sind Kandidaten. Und das Ziel soll wieder sein, drei wenn nicht sogar vier Marktgemeinderäte zu stellen.

„Wir stehen für eine anständige und aufrichtige Politik, die sich ausschließlich an Sachthemen und den Bedürfnissen unserer Gemeinde orientiert“, so steht es auf dem Flyer der Freien Wähler in Mantel. „Einfache und praktische Themen“, so Janner kurz. „Wenn man zu den Leuten aufrichtig ist, ist dies vielleicht nicht immer vorteilhaft. Aber es ist in jedem Fall nachhaltig“. Hier spielte er auf die Konstellation an, das sich Bürgermeister Richard Kammerer auf die CSU Liste setzten ließ. „Wenn heute Richard Kammerer viele Stimmen bekommt, verfallen diese Stimmen nicht. Diese Stimmen bekommt ein Anderer, der nun in den Marktgemeinderat hinein kommt, aber eigentlich nicht gewählt worden ist. Dies ist für mich keine anständige und aufrichtige Politik“, so Janner etwas sauer.

Auch das Thema Umgehungsstraße und Brücke stieß bei ihm sauer auf. „Seit Mitte der 80ziger Jahre reden wir über eine Umgehungsstraße, die letzten 20 Jahre haben wir gebettelt“, so der Vorsitzende. Nun war vor 14 Tagen eine große CSU-Abordnung da, und sagte, bis Mai sei das Planstellungsverfahren abgeschlossen. „Dann habe ich aber immer noch kein Baurecht und eine Genehmigung. Was ist hier so schlimm, wenn man aufrichtig zu den Bürgern ist“, so Janner. „Der Bürger hat das Recht zu erfahren, was Sache ist“. Am Ende meinte er kurz: „Bei den Politikern herrscht anscheinend noch die Meinung vor: Was stört mich mein Geschwätz von gestern“.

Weitere Themen ist die Begleitung der Städtebauförderung, die durch die Freien Wähler 2017 wiederbelebt wurde. „Und da sind wir stolz darauf“, so Janner. Ausbau des schnellen Internets steht ebenfalls auf der Agenda. „Hier gibt es eine Förderung von 90 Prozent“, so Janner. Weiter geht es um die Sanierung der maroden Infrastruktur in der Gemeinde, sprich verschiedene sanierungsbedürftigte Straßen. „Gewisse Sachen wurden einfach vernachlässigt“, so Janner. Dazu gehöre die erst im letzten Jahr begonnene Bestandsaufnahme (Straßen, Kanäle, usw.). Auch die Nutzung von „Gasthaus zur Post“ und Pleitegeier stehen als Schwerpunkt der Freien Wähler. Die fast 38 Jahre alte Mehrzweckhalle ist ebenfalls ein Thema, sowie Einrichtungen die es Senioren und pflegebedürftigen Menschen ermöglicht, ihren Lebensabend in der Heimatgemeinde zu verbringen.

Landratskandidat Tobias Groß meinte, dass auch er es nicht verstehen kann und es nicht schön findet, Versprechungen zu machen und diese dann nicht einzuhalten. „Wir haben seit zwei Jahren Schwung bekommen, wir liefern bodenständige Politik von Bürgern für Bürger“, so Groß. Und deswegen sollen die Bürger informiert und mitgenommen werden. Er kann sich für die Themen in Mantel eine Bürgerumfrage sehr gut vorstellen.